IAK  -  Institut für Architekturbezogene Kunst  Prof. Folke Köbberling
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Sommersemester 2026 
Bewohnen
Das Grundsemester untersucht „Bewohnen“ als einen gestalterischen und künstlerischen Prozess, der durch Architektur, Design und Kunst geprägt wird. Im Zentrum steht die Frage, wie Räume das menschliche Leben beeinflussen und strukturieren. Architektur definiert Lebensräume, Design gestaltet deren Nutzung im Alltag, und künstlerische Perspektiven hinterfragen das Zusammenleben. Die Analyse konzentriert sich auf die Gestaltung von Wohnräumen, die Bedürfnisse, Bewegungsmuster und soziale Interaktionen von Menschen fördern oder hemmen. Wesentliche Fragestellungen umfassen dabei das Verhältnis von Nähe und Distanz, das Zusammenspiel von Privatsphäre und Gemeinschaft sowie die Notwendigkeit eines ethischen und nachhaltigen Umgangs mit Raum. Ziel ist es, „Bewohnen“ als eine ästhetische, räumliche und ethische Praxis zu verstehen, die neue Formen des Zusammenlebens und der Raumnutzung entwirft.
 
 
Modellieren Betreuung, Bernd Schulz und Sina Heffner
Bewohnen: Bett, Stuhl und Tisch zählen wohl zu den funktionalsten Gegenständen unseres Alltags. Darüber hinaus umgeben wir uns jedoch mit zahlreichen Dingen, die unseren Wohnraum individuell prägen und personalisieren.Im Workshop „Eine plastische Untersuchung“ setzen wir uns mit diesen Objekten und ihrem Umraum auseinander. Zunächst erfassen wir ausgewählte Gegenstände und deren räumliches Umfeld zeichnerisch in der Zweidimensionalität. Anschließend übertragen wir diese Gegenstände mittels Modellierens in Ton in die Dreidimensionalität. Die entstandene Plastik wird daraufhin weiter erforscht: Mit Karton entwickeln wir eine optimierte kubische Passform, die den Umraum der Form plastisch sichtbar macht. Der Workshop ist geprägt von genauer Beobachtung, der Übersetzung vom Zwei- ins Dreidimensionale, dem jeweiligen Potenzial des Materials sowie der Auseinandersetzung mit Positiv- und Negativform. Ein Einführungsvortrag leitet durch künstlerische Beispiele und die Veranschaulichung von Techniken in das Thema ein und bildet den Auftakt der praktischen Arbeit.
 
Konzeptuelles Denken und Handeln Betreuung: Gergely Laszlo
Grundausstattung Das Recht zu wohnen ist ein grundlegendes Menschenrecht, da es die Basis für ein würdevolles Leben, Gesundheit und Sicherheit bildet. Neben bezahlbarem Wohnraum umfasst der Bedarf zum Wohnen auch eine funktionale Grundausstattung. Über die genaue Zusammensetzung dieser Grundausstattung lässt sich streiten. Was ist der grundlegende Bedarf der Menschen? Was ist das Notwendigste für ein würdevolles Leben, für Gesundheit und Sicherheit? Dieser Rotationsblock untersucht diese Frage auf spielerische Weise. Im Wechsel zwischen theoretischen Einführungen und künstlerischer Praxis wird Basiswissen zu Begriffen wie Institutionskritik, ortsspezifische Kunst, Prozesskunst und konzeptuelle Kunst geschaffen. Wir arbeiten kollektiv in Klein- und Großgruppen, entwickeln performative Anweisungen und führen sie gemeinsam aus.
 
Zeichnung
Zeichnung im Raum/ Betreuung: Ulrike Mohr
Das Projekt untersucht das Verhältnis von Zeichnung, Raum und Bewohnen als prozesshafte Praxis. Ausgangspunkt ist die Zeichnung – insbesondere die Herstellung und Arbeit mit Holzkohle – als räumliches, materielles und körperlich erfahrbares Medium. Zeichnung wird nicht als zweidimensionale Darstellung verstanden, sondern als Handlung im Raum, als Konstruktion und als Form der Aneignung. Im Zentrum steht das Entwickeln einer Behausung: vom Anbau über provisorische Strukturen bis zur Behausung als erweiterter Körper. Kleidung wird dabei als erste Form des Wohnens verstanden – als Umhang, Hülle, erste Architektur. Daraus entwickeln sich Hütte und Haus als räumliche Erweiterungen dieses Prinzips. Die Frage „Was heißt bewohnen?“ wird nicht funktional, sondern existenziell und räumlich gedacht: Nutzung, Aneignung, Schutz, Präsenz und Beziehung. Bewohnen wird als aktiver Prozess verstanden, nicht als Zustand. Die Zeichnung fungiert dabei als verbindendes Element zwischen Körper, Material, Raum und Struktur – als Werkzeug zur Entwicklung, Erprobung und Transformation von Behausung.

Spuren im Raum /Betreuung: Ewa Lesny
Zu Bewohnen bedeutet, einen Raum einzunehmen, Spuren zu hinterlassen, sich einzunisten, ihn zu verändern und mitzugestalten. Neben dem Bewohnen, also der menschlichen Aneignung von Raum, bewohnen auch Dinge nicht lebendige Entitäten Areale und nehmen ihren Platz ein. Im Zentrum steht die zeichnerische Dokumentation eines Prozesses. Ein Fragment der Natur – geprägt von Verfall, Ordnung und Zeit – wird aus seinem ursprünglichen Kontext gelöst, untersucht und in eine neue Umgebung überführt. Die zeichnerische Auseinandersetzung richtet den Blick nicht nur auf das Objekt selbst, sondern auch auf seine Abwesenheit. Der Ort wird auf Spuren hin befragt: Abdrücke im Boden, Verfärbungen, Nischen, Druckstellen, veränderte Texturen. Die Neuinszenierung des Fundes erfolgt außerhalb seines ursprünglichen Zusammenhangs. In einem neuen Umraum wird er zunächst positioniert, befragt, interpretiert und schließlich zeichnerisch umgesetzt dabei werden unterschiedliche gestalterische Methoden wie Verdichtung, Auslassung und Überlagerung angewendet und erprobt.

 
 
 

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